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Sybil van Antwerp sitzt an den meisten Tagen in ihrem Haus und schreibt Briefe: an ihre Kinder, ihrem Bruder, ihrem Nachbarn, ihre Lieblingsautor:innen, ihrem Gartenclub. Die dreiundsiebzigjährige Sybil schreibt alles auf, was in ihrem Leben passiert. Trotz dieser vielen Korrespondenz hält sie dennoch die meisten Leute auf Abstand in ihrem stark geregelten Leben.

In diesem Briefroman begleitet man Sybil über Jahre, wie sie versucht diverse Knoten im Leben aufzulösen, alte Geister zu konfrontieren, und eventuell doch ein bisschen Veränderung zuzulassen.

Der Roman genauso viel Raum zum Lachen, als auch zum Weinen. Es ist faszinierend, wie Briefe einen so stark an Sybil und ihre Mitmenschen fesseln und mitfühlen lassen können.

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