Mit dem bestandenen Abitur soll für Leonie endlich der Sommer beginnen, von dem sie geträumt hat. Doch statt unbeschwerter Tage warten familiäre Konflikte, erster Liebeskummer und die Erkenntnis, dass Erwachsenwerden nicht über Nacht die gewünschten Erleichterungen mit sich bringt. Zuflucht findet sie in der Videothek Little Hollywood, wo sie Jo begegnet. Zwischen Filmregalen und den Geschichten anderer findet Leonie den Mut, ihre Komfortzone zu verlassen und ihren eigenen Platz im Leben zu finden.
Inga Hanka erzählt von dem Sommer zwischen zwei Lebensabschnitten, in dem gleichzeitig alles und nichts passiert. Träume treffen auf die Realität, Freundschaften, erste Lieben prägen das Leben und die Weichen für die Zukunft werden gestellt.
„Little Hollywood“ ist für mich ein gelungener Coming-of-Age-Roman und zugleich eine atmosphärische Reise in die 90er Jahre. Mit Videotheken-Charme, VHS-Nostalgie und zahlreichen Filmreferenzen erzählt Inga Hanka eine authentische und nahbare Geschichte über das Erwachsenwerden.
